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Auf den Seychellen existiert eine reiche endemische Flora und Fauna, allein drei Arten von Riesenschildkröten. Vor allem auf dem Aldabra-
Die einheimische Vogelwelt der Seychellen gehört zu den artenreichsten im gesamten westlichen Indischen Ozean. Durch die isolierte Lage des Archipels haben sich hier 15 Arten und 18 Unterarten entwickelt, die es nur auf den Seychellen gibt. Durch diese Besonderheit zählen sowohl die Granitinseln als auch das Aldabra-
Die ursprüngliche Vegetation wurde mit der Besiedlung zurückgedrängt. An ihre Stelle traten Kulturpflanzen, die gezielt für den Anbau auf den Seychellen beschafft wurden. Die Mehrzahl der tropischen Frucht-
Da die Hauptinsel Mahé kaum ebene Flächen zur Ansiedlung von Industrie oder zum Aufbau von weiterem Wohnraum bietet, wurden und werden Landgewinnungsmaßnahmen durchgeführt. Das Areal, auf dem sich der internationale Flughafen befindet, wurde so in den 70er Jahren erschaffen, weitere Projekte im Hafengebiet von Victoria, der Hauptstadt der Seychellen, folgten. Von 1999 bis 2006 wurden für Landgewinnungsmaßnahmen auf Mahé und Praslin rund 190 Mio. US-
Derzeit entsteht, von privaten Investoren finanziert, vor Mahé eine neue, 40 Hektar große Insel mit dem Namen „Eden Island“. Diese künstliche Insel ist mit einer Brücke mit Mahé verbunden und verfügt über einen eigenen kleinen Yachthafen. Der Zugang auf Eden Island ist Bewohnern der Insel vorbehalten. Die ersten Gebäude wurden bereits errichtet, 2010 soll das Projekt fertiggestellt sein. Käufer können Villen, Maisons und Appartements erwerben – insgesamt entstehen rund 500 Einheiten, dazu auch Hotels und Ferienwohnungen. Ausländische Käufer erhalten, wenn sie wollen, auf diesem Wege ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht, das ansonsten für Touristen auf einen Monat begrenzt ist. Vor Praslin entstand „Eve Island“. Die Insel ist mit einer nach Baie Sainte Anne führenden Brücke mit Praslin verbunden.
Korallenriffe gehören, neben den tropischen Regenwäldern, zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde. Mit einem Jahresfang von über einer Megatonne Fisch hängt die Wirtschaft der Seychellen in großem Maß von diesem Lebensraum ab. Außerdem dienen die Riffe als Wellenbrecher und schützen Küsten vor Erosion. Im Jahre 1998 wurden allein 100.000 Euro (davon 70.000 Euro in Devisen) in den Bau von umweltfreundlichen Ankerplätzen (embedment moorings) investiert, die die Korallen vor Beschädigungen durch Schiffsanker schützen. Durch die natürliche Erwärmung des Meerwassers (El Niño) auf der Südhalbkugel in den letzten Jahren, deren Ursachen noch nicht vollständig erforscht sind, wurden möglicherweise drei Viertel des Korallenbestandes der Seychellen durch Ausbleichen und Absterben in Mitleidenschaft gezogen.
In Pilotstudien zur Wiederherstellung der Riffe soll nun durch die neue Biorock-